In Österreich gibt es Probleme in den Gefängnissen. Eine Kommission hat einen Bericht dazu geschrieben. Der Grund war der Tod von einem Häftling. Er starb am 3. Dezember im Gefängnis Hirtenberg. Der Mann war psychisch schwer krank.
Die Experten sagen: Der Tod war vermeidbar. Der Häftling war im falschen Gefängnis. Er hätte in ein Kranken-Haus gemusst. Die Wächter wussten nicht genug über seine Krankheit. Sie waren für den Not-Fall nicht gut ausgebildet.
Die Kommission kritisiert die Bedingungen in den Zellen. Es gab gefährliche Betten aus Beton. Die Wächter nutzten falsche Kampf-Techniken gegen den Kranken. Jetzt ermittelt die Staats-Anwaltschaft gegen 12 Beamte.
Justiz-Ministerin Anna Sporrer will die Lage verbessern. Sie plant eine neue Strategie für den Straf-Vollzug. Es gibt 78 Vorschläge für Änderungen. In den Gefängnissen gibt es zu wenig Personal. Viele Gefängnisse sind auch zu voll.
Einige Dinge haben sich schon geändert. Es gibt keine Betten aus Beton mehr. Eine Chef-Psychiaterin hilft jetzt bei Fach-Fragen. Bis Ende 2026 sollen die Wächter Kameras an der Kleidung tragen. Die Volks-Anwaltschaft fordert eine schnelle Hilfe für alle Kranken.