In Österreich gibt es Streit um den Wehr-Dienst. Nun gibt es einen neuen Vorschlag. Kanzler Christian Stocker möchte ein Kompromiss-Modell. Er nennt es das 6-plus-3-Modell.
Das bedeutet: Junge Männer machen 6 Monate Grund-Wehr-Dienst. Danach machen sie 3 Monate Übungen in der Miliz. Die Miliz sind Soldaten, die im Alltag normale Berufe haben. Sie üben nur manchmal für den Notfall.
Die Partei SPÖ findet den Vorschlag gut. Sie wollte bisher ein ähnliches Modell haben. Die Partei NEOS möchte lieber ein Freiwilligen-Modell. Die Parteien verhandeln noch über die Details.
Der Kanzler möchte auch den Zivil-Dienst ändern. Dieser soll in Zukunft 12 Monate dauern. Das soll für Gerechtigkeit sorgen. Bis zum Sommer soll es eine Einigung geben.
Wenn es keine Einigung gibt, plant Stocker eine Volks-Befragung. Dann dürfen die Bürger selbst entscheiden. Die FPÖ hat im Parlament einen eigenen Antrag gestellt. Sie unterstützt ein älteres Modell der ÖVP.