In Deutschland kommen immer weniger Babys zur Welt. Im Jahr 2025 bekamen Frauen im Durchschnitt nur 1,32 Kinder. Das ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 1997. Damals war die Zahl fast genauso klein.
Die Zahl der Geburten sinkt seit dem Jahr 2022 immer weiter. Im letzten Jahr wurden insgesamt 654.241 Kinder geboren. Das ist ein neuer Tief-Stand nach dem Zweiten Welt-Krieg. Das Statistische Bundes-Amt hat diese Zahlen nun veröffentlicht.
Es gibt große Unter-Schiede zwischen den Bundes-Ländern. In Niedersachsen ist die Geburten-Rate am höchsten. Dort bekommt eine Frau im Schnitt 1,38 Kinder. In Sachsen ist die Rate am niedrigsten mit 1,16 Kindern.
In Hamburg gab es eine kleine Ausnahme. Dort stieg die Geburten-Rate ganz leicht an. In allen anderen Bundes-Ländern sank die Zahl der Geburten. Im Osten von Deutschland werden generell weniger Kinder geboren als im Westen.
Es gibt einen Grund für die niedrigen Zahlen. In den 90er-Jahren wurden schon wenig Kinder geboren. Diese Kinder sind heute im Alter für eigene Kinder. Weil diese Generation klein ist, gibt es auch weniger Eltern.
Auch bei Frauen ohne deutschen Pass sinkt die Rate. Sie bekamen im Jahr 2025 im Schnitt 1,78 Kinder. Das sind über 3 Prozent weniger als im Jahr davor. Bei deutschen Frauen sank die Rate auf 1,20 Kinder.