In Österreich gibt es ab Herbst einen neuen Schutz-Brief. Er soll Mädchen vor Gewalt schützen. Es geht um weibliche Genital-Verstümmelung. Das bedeutet: Jemand verletzt die Geschlechts-Teile von Mädchen oder Frauen.
Der Schutz-Brief sieht aus wie ein echter Ausweis. Er erklärt: Diese Gewalt ist in Österreich streng verboten. Wer es trotzdem macht, bekommt eine hohe Strafe. Das gilt auch für Taten im Ausland.
Der Brief hilft Familien bei Reisen in die Heimat. Dort fordern Verwandte oft die Verstümmelung der Kinder. Die Eltern können dann den Brief zeigen. Er zeigt: In Österreich ist das eine schwere Körper-Verletzung.
In Österreich leben etwa 11.000 betroffene Frauen. Ungefähr 3.000 Mädchen sind aktuell in Gefahr. Die Regierung verteilt den Brief in Schulen und Arzt-Praxen. Auch Deutschland und die Schweiz haben solche Briefe.