In Ungarn und Rumänien ist es sehr heiß. Es gibt eine große Dürre. Das Wasser in der Donau ist sehr niedrig. Das führt zu einer schweren Energie-Krise. In Rumänien haben große Firmen wie Ford und Dacia ihre Arbeit gestoppt. Sie wollen so Strom sparen. Ein Atom-Kraft-Werk in Rumänien musste einen Reaktor abschalten. Es fehlt Wasser zum Kühlen.
In Ungarn ist die Lage auch schwierig. Das Atom-Kraft-Werk Paks sollte erst ganz abgeschaltet werden. Jetzt läuft es mit wenig Kraft weiter. Ingenieure haben eine Lösung gefunden. Das Land braucht aber trotzdem Strom-Hilfe aus der Slowakei. Die Regierung in Ungarn hat strenge Regeln zum Sparen gemacht. Große Firmen müssen vielleicht zeitweise ohne Strom auskommen.
Die Hitze schadet auch der Land-Wirtschaft. In Ungarn gehen Pflanzen wie Mais und Sonnen-Blumen kaputt. Auf der Donau können Schiffe kaum noch fahren. Viele Schiffe sitzen fest oder laden nur wenig Waren. Die Krise kostet Ungarn viel Geld. Importe von Strom aus anderen Ländern sind teuer. Premier Péter Magyar kritisiert Versäumnisse der alten Regierung.