Im Himalaja-Gebirge gab es eine schwere Natur-Katastrophe. Eine riesige Welle aus Wasser und Schlamm riss viele Orte mit sich. Die Flut entstand durch den Abbruch von einem Gletscher. Experten sagen: Der Klima-Wandel macht das Eis instabil. Das Eis stürzte in einen Fluss und wurde zu einer Flut-Welle. Diese Welle war 100 Kilo-Meter lang.
Die Zahl der Toten steigt immer weiter an. In Nepal und Tibet starben fast 600 Menschen. Mehr als 2.000 Menschen sind noch vermisst. Unter den Vermissten sind auch 8 Menschen aus Deutschland. Viele von ihnen waren als Pilger unterwegs zum heiligen Berg Kailash. Auch viele Arbeiter von Kraft-Werken werden noch gesucht.
Die Rettung ist sehr schwierig. Viel Schlamm bedeckt das Land. Viele Straßen und Brücken sind kaputt. Die Helfer haben Angst vor neuen Fluten. Ein neuer See aus Schmelz-Wasser hätte auslaufen können. Deshalb mussten die Retter ihre Arbeit kurz unterbrechen. China kontrolliert die Nachrichten aus der Region Tibet sehr streng. Deshalb weiß man wenig über die Schäden dort.