Im Himalaya gab es eine schwere Sturz-Flut. Das passierte im Grenz-Gebiet von Nepal und Tibet. Die Zahl der Toten ist nun auf über 1.000 Menschen gestiegen. Allein in Nepal starben mehr als 1.000 Personen. In Tibet gab es 16 Todes-Opfer.
Die Flut kam am letzten Mittwoch. Wasser, Schlamm und Steine rissen ganze Dörfer weg. Mehr als 4.000 Menschen gelten noch als vermisst. Rettungs-Kräfte suchen in zerstörten Häusern und Tunneln. Auch viele Ausländer werden noch gesucht.
Eine Schweizerin überlebte das Unglück knapp. Sie rettete sich auf einen Hügel. Die Armee rettete sie später mit einem Helikopter. Ein Australier wurde ebenfalls lebend gefunden. Doch für viele Familien gibt es noch keine Nachricht.
Experten machen sich große Sorgen um die Gesundheit. Es gibt kaum sauberes Trink-Wasser. Schmutziges Wasser und Müll können Krankheiten verursachen. Dazu gehören Durchfall oder Fieber. Helfer fordern schnelle Hilfe für die Menschen vor Ort.