Holger Bonin leitet das Institut für Höhere Studien. Er hat eine neue Idee für den Arbeits-Markt. Das Arbeits-Markt-Service (AMS) soll mehr tun. Bisher hilft das AMS meistens Menschen ohne Job.
Nun soll das AMS auch Menschen helfen, die schon Arbeit haben. Bonin schlägt einen News-Letter vor. Dieser soll einmal im Jahr kommen. Darin stehen passende Job-Angebote für die Arbeit-Nehmer.
Viele Menschen gehen bald in Pension. Es gibt dann weniger Arbeits-Kräfte. Deshalb müssen die Menschen in den besten Jobs arbeiten. Dort können sie mehr leisten. Das nennt man Produktivität.
Bonin findet: Gute Information ist eine staatliche Aufgabe. Viele Menschen wissen nicht, wie gut ihre Chancen sind. Sie bleiben oft in Jobs, die nicht optimal sind. Ein Wechsel soll einfacher werden.
Der Staat soll Job-Wechsel besser absichern. Zum Beispiel durch Hilfe bei Umzugs-Kosten. Auch Weiter-Bildung mit 45 oder 50 Jahren ist wichtig. Ein Beruf für das ganze Leben ist nicht mehr modern.
Künstliche Intelligenz (KI) sieht Bonin als Chance. KI kann einfache Aufgaben übernehmen. Das hilft besonders älteren Mitarbeitern. So können alle Menschen produktiver arbeiten. Massen-Arbeitslosigkeit durch KI erwartet er nicht.