Mehrere Länder wollen keine Waren mehr aus israelischen Siedlungen kaufen. Dazu gehören Groß-Britannien, Frankreich und Kanada. Insgesamt machen 12 Länder bei diesem Handels-Verbot mit.
Diese Länder kritisieren den Bau von Häusern im West-Jordan-Land. Die Siedlungen gelten nach inter-nationalem Recht als illegal. Es gibt dort auch oft Gewalt gegen Palästinenser.
Ed Miliband ist der Außen-Minister von Groß-Britannien. Er möchte die Gewalt stoppen. Er sagt: Die Menschen wollen diese Waren nicht in ihren Geschäften. Das Verbot gilt für Dinge wie Oliven-Öl oder Datteln.
Israel ist sehr wütend über diese Entscheidung. Die Regierung schließt deshalb das britische Konsulat in Ost-Jerusalem. Ein Konsulat ist eine Vertretung von einem fremden Land.
Außerdem dürfen manche britische Politiker nicht mehr nach Israel reisen. Israel wirft den Ländern vor, sich in die Wahl einzumischen. Im nächsten Monat wählt Israel nämlich ein neues Parlament.
Deutschland und Österreich machen bei dem Verbot nicht mit. Sie wollen nur Strafen gegen einzelne gewalt-tätige Personen. Sie halten sich an bestehende Verträge der Europäischen Union.