Im ersten Halbjahr 2026 suchten weniger Menschen Asyl in Europa. Die EU-Asyl-Behörde meldete etwa 332.000 erste Anträge. Das sind 17 Prozent weniger als im Jahr davor. Es ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 2021. Dieser Trend hält schon seit Ende 2024 an.
Die meisten Menschen kamen aus Afghanistan. Das waren etwa 39.000 Personen. Danach folgten Menschen aus Venezuela und Bangladesch. Weniger Menschen kamen aus Syrien und der Ukraine. Auch aus Kolumbien und der Türkei kamen weniger Asyl-Suchende. In Syrien gab es politische Veränderungen.
Die meisten Anträge gingen in Frankreich ein. Dort waren es 69.000 Anträge. Danach folgen Italien, Spanien und Deutschland. In Österreich gab es nur 4.903 Anträge. Das ist wenig im Vergleich zu den Nachbarn. In der EU gelten seit Juni 2026 strengere Regeln.