Die Organisation OECD hat eine neue Studie gemacht. Sie heißt „Bildung auf einen Blick“. Die Studie zeigt: In Österreich hören 9 von 100 neuen Lehr-Kräften schnell auf. Meistens passiert das in den ersten 5 Jahren. Viele finden die Arbeit zu anstrengend. Sie wünschen sich auch mehr Hilfe beim Start im Job.
Insgesamt gibt es in Österreich aber weniger Lehrermangel als früher. Das liegt auch an den Quer-Einsteigern. Das sind Menschen, die vorher einen anderen Job hatten. Sie haben keine klassische Ausbildung als Lehrer. In Österreich sind 81 Prozent der Lehrer mit ihrer Arbeit zufrieden. Die Gehälter sind in Österreich aber niedriger als in anderen Berufen mit Studium.
In Deutschland ist die Lage schwieriger. Fast jede fünfte Lehr-Kraft ist dort nicht voll qualifiziert. Das bedeutet: Sie haben die Ausbildung noch nicht fertig. Oft fällt der Unterricht aus, weil Lehrer krank sind. Über die Hälfte der Schüler in Deutschland spürt das beim Lernen. Deutsche Lehrer arbeiten im Schnitt 42 Stunden pro Woche. Das ist mehr als in anderen Ländern.