Die Innen-Minister der EU haben sich in Luxemburg getroffen. Sie haben ein neues Gesetz für Abschiebungen beschlossen. Menschen ohne Erlaubnis sollen schneller die EU verlassen. Es soll dafür Zentren außerhalb der EU geben. Diese Zentren heißen Return-Hubs. Mögliche Länder dafür sind Uganda oder Kasachstan. Experten für Menschen-Rechte haben aber Sorgen wegen dieser Pläne.
Auch Italien plant mehr Abschiebungen. Die Regierung will 10.000 Menschen bis Ende 2026 zurückschicken. Dafür baut Italien 6 neue Abschiebe-Zentren. Diese Zentren heißen CPR. 2 Zentren sollen in Süd-Tirol entstehen. Andere kommen nach Kalabrien oder in die Toskana. Bisher hat Italien schon 6.500 Menschen abgeschoben.
Es gibt auch Streit um die Pläne. Einige Regionen in Italien wollen die Zentren nicht. In der Toskana gibt es zum Beispiel Widerstand. In diesem Jahr kamen bisher 22.000 Migranten über das Meer. Das sind weniger als im Jahr davor. Die meisten Menschen kommen aus Bangladesch oder Algerien. Auch Deutschland und Österreich arbeiten an den neuen Regeln mit.