Die Meinl-Bank ging im Jahr 2020 pleite. Jetzt gibt es neue Vor-Würfe gegen die Chefs der Bank. Die Wirtschafts- und Korruptions-Staats-Anwaltschaft (WKStA) führt ein Ver-Fahren. Sie ermittelt gegen Julius Meinl und weitere Manager.
Es geht um viel Geld. Rund 150 Millionen Euro sollen fehlen. Die Manager sollen das Geld falsch benutzt haben. Sie haben wertvolle Teile der Bank zu billig verkauft. Dazu gehört auch das bekannte Kaffee-Geschäft.
Julius Meinl soll hohe Summen für Beratung bekommen haben. Aber es gab keine Gegen-Leistung dafür. Auch Kosten für ein Privat-Flugzeug hat die Bank bezahlt. Niemand hat geprüft, ob die Flüge für die Arbeit waren.
Die Ermittler haben Häuser und Grund-Stücke gesperrt. Dazu gehört eine Villa in Wien. Auch ein Grund-Stück in der Steiermark ist betroffen. So soll das Geld für die Gläubiger gesichert werden.
Ein weiterer Vor-Wurf betrifft eine Tochter-Bank in der Karibik. Dort sollen Guthaben von Kunden veruntreut worden sein. Die Manager sollen schlechte Kredite an diese Bank geschoben haben. So wollten sie die Bilanz der Wiener Bank schöner machen.
Julius Meinl lebt heute in Tschechien. Auch gegen Peter Weinzierl wird ermittelt. Er war früher der Chef der Bank. Für alle Personen gilt die Unschulds-Vermutung. Das heißt: Sie sind so lange unschuldig, bis ein Gericht etwas anderes sagt.