Gegen den Ex-Politiker Peter Pilz gibt es neue Vor-Würfe. Die Staats-Anwaltschaft Linz führt nun zwei Verfahren gegen ihn. Der erste Vor-Wurf lautet Falsch-Aussage. Pilz soll in den Jahren 2019 und 2022 gelogen haben. Das geschah einmal vor Gericht und einmal in einem Unter-Suchungs-Ausschuss.
Es geht dabei um die Eurofighter-Sache. Pilz soll schon 2018 von einer geheimen Weisung gewusst haben. Ein Staats-Anwalt soll ihm davon erzählt haben. Pilz bestritt das jedoch später unter Eid. Der beteiligte Staats-Anwalt gab den Vor-Fall aber später zu.
Der zweite Vor-Wurf ist Verunglimpfung. Pilz soll die Staats-Anwaltschaft Krems beleidigt haben. Er nannte sie eine Schlafanwaltschaft. Er kritisierte damit die Ermittlungen zum Tod von Christian Pilnacek. Die Justiz prüft nun alle Beweise genau. Bei einer Falsch-Aussage drohen bis zu 3 Jahre Haft.