In den USA gibt es neue Zahlen zum Arbeits-Markt. Im Monat September sind nur 29.000 neue Stellen entstanden. Experten hatten mit viel mehr gerechnet. Sie dachten, es werden 90.000 neue Jobs. Auch die Zahlen aus den Monaten davor waren schlechter als zuerst gedacht.
Die Arbeits-Losen-Quote ist im September leicht gestiegen. Sie liegt nun bei 4,2 Prozent. Zuvor lag sie bei 4,1 Prozent. Auch die Löhne steigen nur sehr langsam. Sie sind nur um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat gewachsen. Das ist weniger als erwartet.
Die US-Noten-Bank beobachtet diese Zahlen sehr genau. Die Noten-Bank heißt Federal Reserve oder kurz Fed. Sie entscheidet über die Zinsen. Wenn die Wirtschaft schwach ist, erhöht die Fed die Zinsen vielleicht langsamer. Experten glauben nun, dass die Zinsen vorerst nicht stark steigen.
Die schlechten Nachrichten kommen kurz vor wichtigen Wahlen. Im November finden in den USA die Midterms statt. Das sind Zwischen-Wahlen für den Kongress. Viele Menschen in den USA sind unzufrieden mit der Wirtschaft. Die Preise für Lebensmittel und Benzin sind stark gestiegen. Das nennt man Inflation.
Präsident Donald Trump wird für die Lage kritisiert. Politiker von den Demokraten sagen: Seine Wirtschafts-Politik ist schlecht. Trump selbst sagt aber: Die Zahlen für die Jobs sind die besten in der Geschichte. Die Menschen im Land machen sich trotzdem Sorgen um ihr Geld.