Der militärische Konflikt im Nahen Osten hat sich stark verschärft. Berichten zufolge haben israelische Truppen heftige Luftangriffe auf Ziele in Beirut, der Hauptstadt des Libanon, und auch auf wichtige Einrichtungen im Iran durchgeführt. Man geht davon aus, dass dabei ein unterirdischer Bunkerkomplex angegriffen wurde, der mit der Führung im Iran in Verbindung gebracht wird.
Auch die USA beteiligten sich an den Angriffen. Die amerikanische Luftwaffe griff Stellungen der iranischen Revolutionsgarden und militärische Anlagen im Iran an. Dies war eine Reaktion auf vorherige Angriffe mit Drohnen und Raketen.
Wegen der gefährlichen Lage hat die deutsche Regierung angeordnet, deutsche Staatsbürger aus Saudi-Arabien auszufliegen. Die Firma Lufthansa führt deshalb zusätzliche Flüge von Riad nach Frankfurt am Main durch. Auch andere Fluglinien, wie Etihad Airways, passen ihre Flugpläne der sich ändernden Situation an. Der Lufthansa-Konzern leidet wirtschaftlich unter den gesperrten Lufträumen und der allgemeinen Unsicherheit in der Gegend.
Weltweit wächst die Angst, dass sich der Konflikt ausbreiten könnte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zog Vergleiche zur Abwehr von Shahed-Drohnen und forderte mehr internationale Zusammenarbeit bei Luftverteidigungssystemen. In den USA wird die Strategie der Regierung von Donald Trump kritisch diskutiert. Gleichzeitig reagieren die Energiepreise auf dem Weltmarkt auf diese Unsicherheit.
Trotz der militärischen Spannungen haben die USA Indien vorübergehend Ausnahmeregelungen beim Kauf von Öl aus Russland gewährt, um die weltweiten Energiemärkte zu beruhigen. Die Lage der Menschen in den betroffenen Gebieten, besonders im Libanon und im Iran, wird als sehr schlecht eingeschätzt. Bisher waren diplomatische Versuche zur Deeskalation erfolglos.