Die Vorbereitungen f\"r die M\"nchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 sind \"berschattet von gro\"en diplomatischen Problemen. Am Freitag wurde bekannt, dass der US-Vizepr\"sident J.D. Vance kurzfristig seine Teilnahme an dem Sicherheitstreffen abgesagt hat. Es wurde kein offizieller Grund genannt. Vance hatte aber schon im letzten Jahr f\"r \"rger gesorgt, weil er die europ\"ischen Verb\"ndeten scharf kritisiert und Zensur in sozialen Medien vorgeworfen hatte. Diese Absage kommt auch jetzt, da die Beziehungen zwischen Washington und Br\"ssel durch die unberechenbare Au\"enpolitik von Donald Trump belastet sind, besonders wegen Gr\"nland.
Gleichzeitig musste die Konferenzleitung ihre G\"steliste \"ndern. Auf Wunsch der Bundesregierung wurde die Einladung an den iranischen Au\"enminister Abbas Araghtschi zur\"ckgezogen. Ein Sprecher des Ausw\"rtigen Amtes sagte, dass es angesichts der gewaltsamen Unterdr\"ckung von Protesten im Iran nicht passt, wenn Vertreter der iranischen Regierung teilnehmen. Die Organisatoren wollten eigentlich mit dem Motto \"Frieden durch Dialog\" auch schwierige Partner einbeziehen.
Unabh\"ngig von der Konferenz gibt es eine gro\"e \"nderung in der deutschen Syrien-Politik. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am n\"chsten Dienstag den neuen syrischen \"bergangspr\"sidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin treffen. Bei dem Treffen soll es darum gehen, wie syrische Fl\"chtlinge in ihre Heimat zur\"ckkehren k\"nnen. Merz meint, dass die Fluchtgr\"nde nach dem Sturz von Assad Ende 2024 weitgehend weggefallen sind. Darum k\"nnten nun auch Straft\"ter und Gef\"hrder abgeschoben werden.