In den letzten Tagen gab es in den Schweizer und österreichischen Alpen schlimme Lawinen, bei denen mehrere Menschen starben. Im Kanton Graubünden, genauer gesagt in der Gegend von Tujetsch, gab es am Samstag einen tragischen Unfall. Eine Gruppe von drei Skitourengehern wurde von einer Lawine erfasst. Laut der Polizei konnte ein 64-jähriger Mann nur noch tot geborgen werden, seine Begleiter blieben aber unverletzt.
Auch in Österreich ist die Lage ernst, besonders im Bundesland Salzburg. Im Pongau gab es mehrere Lawinen. In Wagrain wurde eine Person unter dem Schnee begraben und starb noch am Unfallort, obwohl versucht wurde, sie wiederzubeleben. Ein weiterer Vorfall wurde aus Flachau gemeldet, wo eine Person nach einem Lawinenabgang im freien Skigelände tot aufgefunden wurde. In Zederhaus im Lungau wurden ebenfalls Menschen verschüttet; die Rettungsarbeiten waren wegen des Wetters schwierig.
Die Behörden und die Bergrettung warnen davor, dass die Lawinengefahr in den höheren Lagen weiterhin hoch ist. In vielen Gebieten gilt die Warnstufe 3 von insgesamt fünf Stufen, was eine erhebliche Gefahr bedeutet. Wintersportler werden eindringlich gebeten, auf den gesicherten Pisten zu bleiben und sich über die aktuellen Lawinenwarnungen zu informieren.