In Australien beginnt die Umsetzung eines Gesetzes, das in seiner Art neu ist. Dieses Gesetz regelt soziale Netzwerke strenger. Nun müssen Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok sperren, damit Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren diese Dienste nicht nutzen können. Dadurch werden schätzungsweise 4,7 Millionen Nutzerkonten deaktiviert.
Die Regierung in Australien begründet diese harte Maßnahme damit, dass sie die geistige Gesundheit junger Menschen schützen und sie vor Gefahren im Internet bewahren will.
Gleichzeitig hat die Firma hinter TikTok angekündigt, dass sie in der Europ arbeiten wird. Sie wollen dort ihre Technik zur Altersprüfung deutlich verbessern. Das Ziel ist, mithilfe besserer KI-Systeme und Methoden, die biologische Merkmale nutzen, zu verhindern, dass Minderjährige Inhalte sehen, die für sie nicht geeignet sind.
Während Australien auf ein direktes Verbot setzt, wählt TikTok in Europa einen anderen Weg: das Unternehmen will technische Mittel nutzen, um die Vorgaben der EU-Kommission zu erfüllen. Damit reagiert TikTok auf den wachsenden politischen Druck, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum besser zu schützen.