Wolodymyr Selenskyj ist der Präsident der Ukraine. Er lehnt Neuwahlen in seinem Land aktuell ab. Im Moment führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Selenskyj sagt: Wahlen im Krieg sind ein großes Risiko. Er vergleicht Wahlen jetzt mit einem Tsunami. Ein Tsunami ist eine sehr große und gefährliche Welle. Der Präsident glaubt, dass Wahlen das Land spalten würden.
Ein früherer Minister hat die Wahlen gefordert. Sein Name ist Mychajlo Fedorow. Er war bis Juli der Verteidigungsminister. Fedorow findet Demokratie auch im Krieg wichtig. Aber das Gesetz in der Ukraine verbietet Wahlen im Krieg. Es gibt auch viele praktische Probleme. Millionen Ukrainer sind aus ihrer Heimat geflohen. Viele Soldaten kämpfen an der Front. Sie alle könnten kaum sicher wählen gehen.
Die Ukraine braucht außerdem viel Geld für den Krieg. Selenskyj fordert 30 Milliarden Euro von der Europäischen Union. Es fehlt Geld für die Gehälter der Soldaten. Auch Waffen und Drohnen kosten viel Geld. Die Ukraine baut jetzt eigene Systeme für die Kommunikation über Satelliten. Russland greift das Land weiter mit Raketen an. Dabei sterben immer wieder Menschen.