Klarnachrichten

Unruhen im Iran: Massive Repression und internationale Vermittlungsversuche

193

In der Islamischen Republik Iran hat die Staatsmacht die seit Ende Dezember 2025 andauernden landesweiten Proteste mit massiver Gewalt beantwortet. Berichten zufolge wurden die Aufstände, die durch wirtschaftliche Not und politische Unzufriedenheit ausgelöst worden waren, weitgehend niedergeschlagen. Menschenrechtsorganisationen schätzen die Zahl der Todesopfer auf mehrere Tausend, wobei offizielle Bestätigungen aufgrund einer landesweiten Internetblockade, die bis März andauern könnte, schwer zu verifizieren sind.

Besondere Bestürzung lösten Berichte aus, wonach die iranischen Behörden von den Hinterbliebenen getöteter Demonstranten Zahlungen verlangen sollen, um die Leichen zur Bestattung freizugeben. Die geforderten Beträge sollen sich auf bis zu 7.000 US-Dollar belaufen, was ein Vielfaches eines durchschnittlichen iranischen Monatsgehalts darstellt. In einigen Fällen wurde den Familien angeboten, die Kosten zu erlassen, sofern sie ihre Angehörigen fälschlicherweise als regierungstreue Märtyrer deklarieren würden.

Auf diplomatischer Ebene hat der russische Präsident Wladimir Putin in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Bereitschaft Moskaus zur Vermittlung signalisiert. Auch die Schweiz bot ihre Dienste zur Deeskalation an. Unterdessen wächst die Sorge unter Exil-Iranern in Deutschland; viele fürchten Repressalien gegen ihre im Iran verbliebenen Familienmitglieder. US-Präsident Donald Trump drohte angesichts der Gewalt wiederholt mit Konsequenzen und betonte, dass alle Optionen zum Schutz der Demonstranten offenblieben.

Dieser Text wurde automatisiert erstellt und inhaltlich nicht überprüft.
Es besteht keine Garantie auf inhaltliche Richtigkeit. Mehr dazu Mehr über die Artikelerstellung erfahren

Begriffserklärungen

Mullah-Regime
Bezeichnung für die Regierungsform im Iran, in der die politische Macht maßgeblich bei der schiitischen Geistlichkeit liegt.
Repression
Die Unterdrückung einer Person, Gruppe oder Bewegung durch staatliche Gewaltmittel oder Willkürmaßnahmen.
Exil-Iraner
Personen iranischer Herkunft, die aus politischen oder persönlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben und im Ausland leben.

Personen

Wladimir Putin
Präsident der Russischen Föderation, der im aktuellen Konflikt zwischen der iranischen Führung und internationalen Akteuren als Vermittler auftritt.
Benjamin Netanjahu
Ministerpräsident des Staates Israel, der die Entwicklungen im Iran aufgrund regionaler Sicherheitsinteressen eng verfolgt.
Donald Trump
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der dem iranischen Regime aufgrund der Gewalt gegen Demonstranten mit Konsequenzen drohte.

Orte

Teheran
Die Hauptstadt und das politische Zentrum der Islamischen Republik Iran.
Russland
Staat im östlichen Europa und nördlichen Asien, der diplomatische Beziehungen zur iranischen Führung pflegt.
Deutschland
Bundesrepublik in Mitteleuropa, in der eine bedeutende Anzahl von iranischen Exilanten lebt.

Quellen

Logo VOL.AT
VOL.AT

Proteste im Iran niedergeschlagen: Russland bietet Vermittlung an

Jetzt lesen
Südtirol News

Proteste im Iran niedergeschlagen – Russland will vermitteln

Jetzt lesen
Logo FAZ
FAZ

Proteste gegen Regime: Exil-Iraner in Deutschland haben große Angst

Jetzt lesen
Logo Bild
Bild

Proteste im Iran: Aufstand gegen das Regime der Mullahs | Politik

Jetzt lesen
ANSA

Shock in Iran, chiesti dalle autorità fino a 7 mila dollari per riavere i corpi dei manifestanti uccisi - Notizie - Ansa.it

Jetzt lesen