Der Konflikt im Nahen Osten hat nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Israelische Streitkräfte führten am vergangenen Wochenende mit Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA einen gezielten Luftschlag auf ein Gebäude im Zentrum Teherans aus, bei dem Chamenei sowie weitere hochrangige Mitglieder der Staatsführung ums Leben kamen. US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärten, das Ziel der Operation sei ein Machtwechsel im Iran. Der Iran reagierte umgehend mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf Stützpunkte der USA in der Golfregion.
Die militärischen Auseinandersetzungen führten zu schweren Zwischenfällen. Über dem Kuwait wurden drei US-amerikanische F-15E-Kampfflugzeuge mutmaßlich durch ein Missverständnis der lokalen Luftabwehr („fuoco amico“) abgeschossen; die Piloten konnten sich retten. Zudem wurde eine britische Luftwaffenbasis auf Zypern Ziel von Drohnenangriffen, die der Hisbollah-Miliz zugeschrieben werden. Währenddessen kündigte der Iran die Schließung der Straße von Hormus an, was den globalen Ölpreis unmittelbar in die Höhe trieb und zu massiven Störungen im internationalen Luftverkehr führte.
In den USA regt sich politischer Widerstand gegen das Vorgehen des Präsidenten. Die Demokraten im Kongress fordern eine Abstimmung über die Einschränkung der präsidialen Kriegsvollmachten, da der Angriff ohne vorherige Konsultation des Parlaments erfolgt sei. Inmitten dieser Krise übernahm die First Lady Melania Trump turnusgemäß den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat in New York. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung von Bildung und Kinderschutz, ging jedoch nicht explizit auf die laufenden Kampfhandlungen ein.