In Österreich sind die Gefängnisse sehr voll. Justiz-Ministerin Anna Sporrer möchte deshalb 500 Häftlinge früher entlassen. Das sind Menschen, die sich im Gefängnis gut verhalten haben. Sie dürfen zum Beispiel schon tagsüber raus gehen. Gefährliche Verbrecher bleiben aber im Gefängnis. Das gilt für Menschen mit schweren Gewalt-Taten oder Terror-Verdacht.
Die Partei ÖVP sieht diesen Plan kritisch. Ernst Göd von der ÖVP warnt vor schnellen Entscheidungen. Er sagt: Verbrecher dürfen keinen Vorteil haben, weil das System überlastet ist. Er denkt dabei besonders an Schlepper und kriminelle Asyl-Bewerber. Ein Schlepper bringt Menschen heimlich gegen Geld über die Grenze. Göd findet eine frühe Entlassung falsch.
Die ÖVP möchte mehr Sicherheit für die Menschen. Die Ministerin soll ihre Pläne genauer erklären. Sie will auch, dass ausländische Täter ihre Strafe in ihrer Heimat absitzen. So sollen die Gefängnisse in Österreich leerer werden. Nächste Woche gibt es dazu mehr Informationen.