Der Auto-Konzern Volkswagen (VW) hat große Probleme. Chef Oliver Blume will viel Geld sparen. Er möchte weniger verschiedene Auto-Modelle bauen. Auch will er Werke in Deutschland schließen. Viele Arbeits-Plätze sind in Gefahr. In Deutschland könnten bis zu 100.000 Stellen wegfallen. Bisher gibt es aber Streit im Aufsichts-Rat. Die Vertreter der Arbeiter sind gegen die Schließungen. Auch das Land Niedersachsen sagt Nein zu den Plänen.
Die Krise trifft auch Österreich hart. In Österreich gibt es 135 Firmen, die eng mit VW arbeiten. Etwa 6.300 Menschen arbeiten dort direkt für Aufträge von VW. Insgesamt hängen in Österreich 110.000 Jobs an der Auto-Branche. Viele Betriebe in der Steiermark und in Ober-Österreich liefern Teile nach Deutschland. Wenn VW weniger baut, verdienen diese Firmen weniger Geld. Experten sagen: Der Wechsel zu Elektro-Autos braucht auch weniger Personal.
Ein Grund für die Krise sind Fehler in China. Dort kaufen die Menschen weniger deutsche Autos. Auch der Umstieg auf Elektro-Autos ist schwierig. Die Firmen in Österreich machen sich Sorgen um die Preise. Sie können die Teile nicht noch billiger verkaufen. Bekannte Firmen wie Magna oder BMW Motoren spüren den Druck bereits. Im September wollen die Chefs von VW weiter über die Spar-Pläne verhandeln.