Die Zentral-Bank von Japan hat den Leit-Zins erhöht. Er steigt von 0,75 auf 1 Prozent. Das ist der höchste Stand seit 31 Jahren. Die Bank reagiert damit auf hohe Preise für Energie. Ein Krieg im Iran hat Öl und Gas teurer gemacht.
Die Preise in Japan steigen zurzeit schnell an. Das nennt man Inflation. Firmen geben die hohen Kosten an Kunden weiter. Besonders Energie-Importe sind teuer. Ein schwacher Yen macht Einkäufe im Ausland noch teurer. Die Zentral-Bank will die Inflation bremsen.
Bank-Chef Kazuo Ueda war bei dem Treffen nicht dabei. Er ist zurzeit im Kranken-Haus. Sein Stell-Vertreter Shinichi Uchida hat die Entscheidung verkündet. Die Wirtschaft in Japan erholt sich zurzeit leicht. Die Bank könnte die Zinsen bald noch weiter erhöhen.