Der künftige US-Handelsminister Howard Lutnick rückt wegen seiner früheren geschäftlichen Beziehungen zu dem verstorbenen Millionär Jeffrey Epstein in den Fokus der Öffentlichkeit. Berichten zufolge hat Lutnick zugesagt, während seiner Anhörung zur Bestätigung durch den US-Senat detaillierte Informationen über diese Verbindungen preiszugeben. Der Finanzmanager, den Donald Trump für das Amt vorgeschlagen hat, soll über Jahre hinweg geschäftlich mit Epstein verbunden gewesen sein, unter anderem bei Immobiliengeschäften und Finanzdienstleistungen.
Die Anhörung vor dem zuständigen Gremium ist ein wichtiger Schritt für Lutnicks Ernennung. Kritiker verlangen vollständige Klarheit darüber, wie stark er in Epsteins Finanznetzwerk verwickelt war. Lutnick selbst betont, dass seine Kontakte rein beruflicher Natur waren und er nichts von Epsteins kriminellen Aktivitäten wusste. Parallel dazu wird die politische Stimmung zwischen den USA und Europa durch Besuche wie den des deutschen CDU-Chefs Friedrich Merz bei Donald Trump beeinflusst. Auch Umfragen zur Wahrnehmung der USA in Österreich zeigen eine wachsende Distanz.