Nach einem sehr langen Verhandlungszeitraum von fünfundzwanzig Jahren haben Vertreter der Europ im schen Union und der L der des Mercosur – also Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay – am Freitag das gemeinsame Abkommen zum freien Handel unterzeichnet. Diese Zeremonie ist der formelle Abschluss eines gro igen Vorhabens, das eine Zone f den freien Handel f rund 780 Millionen Menschen erschafft. Das Ziel des Abkommens ist es, Z lle und Hindernisse beim Handel weitgehend abzubauen, damit der Austausch von industriellen G tern aus Europa und landwirtschaftlichen Produkten aus S amerika gest rkt wird.
Die Europ im sche Kommission hat betont, dass dieses B dnis strategisch sehr wichtig ist. Es soll helfen, die Abh ngigkeit von einzelnen M kten wie China zu verringern und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen zu sichern. Im Gegenzug erhalten die Mercosur-L der einfacheren Zugang zu den M kten f Rindfleisch, Gefl gel und Zucker. Besonders die deutsche Industrie f Autos und Maschinen hofft auf deutliche Wachstumsf d rung, weil hohe Einfuhrz lle in S amerika wegfallen.
Obwohl das Abkommen nun unterzeichnet ist, gibt es weiterhin Kritik. Landwirtschaftsverb de in Europa, besonders in Frankreich und sterreich, befi chten, dass sie durch g stigere Importe, die nicht die strengen Umwelt- und Sozialregeln der EU erf llen m sen, unfair behandelt werden. Auch Organisationen, die sich f den Umweltschutz einsetzen, kritisieren m liche Folgen f den Regenwald. Das Abkommen muss jetzt noch von den nationalen Parlamenten und dem Europ im schen Parlament offiziell best tigt werden. Es wird erwartet, dass es in einigen Mitgliedstaaten erheblichen Widerstand geben wird.